Deine Zielgruppe auf Instagram – So kannst du sie bestimmen

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Für uns Marketers wird die Zielgruppe immer wichtiger.

Davor das Wichtigste vorab: Eine Zielgruppe beinhaltet den Personenkreis, den du mit deinen Marketingaktivitäten, oder in unserem Fall Instagram Account, ansprechen und beeinflussen möchtest. Diese Adressaten musst du zuerst identifizieren und danach eine Untergruppe davon gewiss auswählen, um deine Kommunikation auf diese abstimmen zu können. Dies ist besonders relevant für Unternehmen, aber auch für jeden, der den Kunden oder seine Follower in den Mittelpunkt stellt.

Du fragst dich bestimmt, wieso dieser Aufwand so wichtig ist? Weil es mittlerweile so viele angebotene Produkte und Dienstleistungen gibt, dass die Leute gar nicht mehr entscheiden können, welche sie wirklich kaufen oder nutzen möchten. Also wollen wir als Anbieter uns mit unserer Kommunikation abgrenzen und aus der Masse herausstechen. Natürlich sollten wir nicht vergessen, dass unser Produkt oder unsere angebotene Dienstleistung einfach gut sein muss und unseren Kunden einen Mehrwert bringen sollte, sonst hilft leider auch die beste Kommunikation nicht.

 

Bestimmung der Zielgruppe

Hierbei spielen im Marketing sogenannte „Marktsegmentierungskriterien“ eine Rolle. Dazu gehören die folgenden:

 

1. Sozio-demographische Kriterien

Hierzu zählen die Basisinformationen, wie Alter, Geschlecht, soziale Schicht oder die Haushaltsgröße. Manche von diesen Informationen bekommst du über die Instagram Insights:

 

2. Geographische Kriterien

Wie zum Beispiel den Wohnort deiner Follower und damit einhergehend die Sprache, auf der du posten solltest. Wenn zum Beispiel die Mehrheit deiner Follower im englischsprachigen Ausland wohnt, macht es mehr Sinn Beiträge auf Englisch zu veröffentlichen. Auch wichtig ist die Lokalität. Wenn deine Follower in deinem Wohnort wohnen, kannst du ihnen noch viel mehr Content über deinen Wohnort bieten, sofern er spannend ist, wie das schöne Köln. Du kannst zum Beispiel Empfehlungen für Restaurants aussprechen oder die tolle Boutique um die Ecke „medial unterstützen“ und ihr Aufmerksamkeit verschaffen. Am wichtigsten ist dieser Aspekt für dich, wenn du ein lokales Geschäft betreibst, wofür du deine Stadt und zum Beispiel auch die Wettbewerber in deiner Stadt kennen solltest.

 

3. Verhaltensorientierte Kriterien

Sie enthalten beispielsweise die Einkaufsstättenwahl, also wo deine Zielgruppe gerne einkauft oder auch das Mediennutzungsverhalten. Zum Mediennutzungsverhalten gehören Aspekte, wie die Zeitdauer, die deine Zielgruppe am Smartphone verbringt oder zu welcher Tageszeit sie online anzutreffen sind. Schau dir zum Thema Postingszeiten gerne unseren Blogpost an.

 

4. Psychographische Kriterien

Das sind die, die nicht so einfach herauszufinden, aber dennoch hoch relevant sind. Psychographische Kriterien sind der Lifestyle, Einstellungen gewissen Themen gegenüber, Werte oder die Risikoneigung. Je nachdem, wofür du deinen Account betreibst, sind manche davon mehr und manche weniger wichtig für dich. Die Antworten auf diese Kriterien solltest du keinesfalls einfach vermuten, sondern nachforschen und das auch außerhalb deines Freundes- oder Bekanntenkreises.

 

So kannst du Informationen über deine Zielgruppe gewinnen

 

Informationen sind für die Zielgruppenbestimmung das A und O. Hier sind ein paar Erhebungsmethoden, die du nutzen kannst. Beachte dabei, dass manche von ihnen mehr oder weniger zeit- und kostenintensiv sein können:

  • Online-Befragung
  • Tiefeninterview (face-to-face)
  • Beobachtung der Zielgruppe bei ihrem natürlichen Verhalten
  • Zurückgreifen auf bereits durchgeführte Studien (Hier ist z.B. Statista hilfreich. Immer besser sind trotzdem eigene Studien)

Dieser Zeit- und Kostenaufwand sollte es dir aber wert sein, wenn dein angebotenes Produkt und deine Dienstleistung konsumiert werden soll. Wenn du noch nicht so tief in die Materie einsteigen möchtest, kannst du auch erstmal eine Umfrage in deiner Instagram Story zu den oben genannten Kriterien starten. Dafür kannst du den Fragen- und Umfragen-Sticker benutzen.

 

 

Wir hoffen, wir konnten dir einen kleinen Einblick in die Zielgruppenbestimmung geben und für mehr Verständnis sorgen. Bleib fleißig (es lohnt sich!) und hab viel Spaß beim Ausprobieren!

Hier kommst du wieder zur Übersicht unserer Blogposts.

Dein #happykingagency – Team

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