Wieso Facebook nach wie vor einen hohen Stellenwert im Social Media Marketing hat

Keine Kommentare Social Media

Facebook scheint immer mehr in den Hinterkopf zu rücken, wenn es um das Thema Social Media geht. Doch ist das nur Schein oder steckt noch mehr dahinter? Wir erläutern dir in diesem Blogpost, wieso Facebook immer noch sehr relevant ist und vielen Menschen, von Privatperson bis Unternehmen, weiterhin einen hohen Mehrwert bietet.

 

Facts

Weltweit verbringen die Menschen 2 Stunden und 16 Minuten täglich in sozialen Netzwerken. Mit ca. 2,5 Milliarden aktiven Nutzern ist Facebook das mit Abstand am meisten genutzte soziale Netzwerk. Instagram hingegen verzeichnet „nur“ etwas mehr als eine Milliarde aktive Nutzer.

 

Social Media Nutzung
Social Media Nutzung aus dem Global Digital Report von Hootsuite und we are social

 

Wähle das soziale Netzwerk nach Zielgruppenrelevanz aus

Eine der wichtigsten Fragen im Social Media, aber auch allgemein im Marketing ist die folgende: „Wo befindet sich meine Zielgruppe?“ (Wie du sie definierst, kannst du hier nachlesen.) und wie ist ihr Medienkonsumverhalten. Natürlich kannst und solltest du dich zusätzlich mit weiteren Eigenschaften deiner Zielgruppe auseinandersetzen. Wir stellen dir heute lediglich die folgenden zwei Themen exemplarisch vor:

 

1. Definiere das Alter deiner Zielgruppe

Denn das ist besonders wichtig bei der Auswahl des sozialen Netzwerks, auf dem du werben und deine Inhalte veröffentlichen willst. Du möchtest etwas von deiner Zielgruppe, also solltest du dich an sie anpassen und sie dort antreffen, wo sie sich befindet.

Die größte Altersgruppe von Facebooks Nutzern sind die 25- bis 34-Jährigen. Die zweitgrößte sind die 18- bis 24-Jährigen und danach folgen schon die 35- bis 44-Jährigen, die nicht vergessen werden sollten! Nicht anders zu erwarten, sind es bei Instagram hingegen die 18- bis 24-Jährigen, die die größte Nutzergruppe ausmachen. Bei TikTok wiederum triffst du primär die Generation Z an (das kannst du auch in unserem Blogpost über TikTok nachlesen).

 

2. Recherchiere, welches Medienkonsumverhalten deine Zielgruppe aufweist

Das ist wichtig, weil z.B. deine Anzeigen auch bei deiner Zielgruppe ankommen sollen. Wenn du ein Social Network wählst, welches primär mobil genutzt wird, deine Zielgruppe allerdings eher an Laptops im Internet surft, ist das gewählte Netzwerk nicht das idealste zur Verbreitung deiner Message.

Facebook wird von 96% der aktiven Nutzer über Smartphones und Tablets genutzt. Zusätzlich rufen 25% der aktiven Nutzer Facebook auch vom Desktop aus auf.

 

Daraus lässt sich bereits schließen, dass die Wahl des sozialen Netzwerks für deinen Social Media Marketing-Mix von der Zielgruppe und nicht vom „Hype“ oder der Medienberichterstattung abhängig sein sollte.

 

Überblick Social Media

 

Informiere dich mithilfe von Studien (z.B. dem jährlichen Global Digital Report von we are social und Hootsuite) und Statistiken über die Eigenschaften der einzelnen sozialen Netzwerke und dessen Nutzer. Richte dich zudem bei der Auswahl stets nach deiner Zielgruppe.

 

Die Vorteile von Facebook im Überblick

Facebook weist einige spezifische Vorteile gegenüber anderen Social Networks auf, wir haben dir unsere 5 Favoriten aufgelistet:

  1. Facebook-Nutzer geben sehr viele (private) Informationen über sich preis, die du für die Ausgestaltung deines Facebook-Marketings nutzen kannst.
  2. Sie sind aktiv und liken und kommentieren sehr viel. (Das ist jedoch auch von der jeweiligen Altersgruppe der Nutzer abhängig.)
  3. Eine Facebook-Seite soll das Google-Ranking verbessern.
  4. Die Reaktionsfreudigkeit bei Nachrichten im Facebook-Messenger ist hoch.
Facebook Messenger Marketing Case: Happy Socks
Facebook Messenger Marketing Case: Happy Socks

 

5. Facebook-Gruppen werden durch ihren Community-Aspekt und der Privatsphäre immer beliebter. Sie werden zurzeit von Facebook selbst auch stark beworben.

Facebook Gruppen Kampagne 19/20
Facebook Gruppen Kampagne 19/20

 

Was du niemals vergessen solltest …

ist, dass jedes soziale Netzwerk seinen eigenen Content verdient. Nur weil Inhalte beispielsweise auf Instagram funktionieren, heißt das nicht, dass sie auch auf Facebook beliebt sein werden. Um Facebook zu bespielen, nutzen viele auch die Repost-Funktion in Instagram. Das ist natürlich erstmal eine einfache Methode zum Bespielen des Netzwerks, sollte aber auf gar keinen Fall mit Facebook-Marketing verwechselt werden. Facebook benötigt seine eigene Marketingstrategie.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Facebook nach wie vor sehr viel genutzt wird.

Wenn du dich mehr für das Thema Facebook-Marketing interessierst, hinterlasse uns gerne einen Kommentar, gerne auch mit Themenwunsch.

Hier kommst du wieder zur Übersicht unserer Blogposts.

Dein #happykingagency – Team

 

 

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